23,9 Krankheitstage im Durchschnitt, 300 € Kosten pro AU-Tag: Wie bKV Fehlzeiten reduziert – und die konkrete Beispielrechnung für Ihren Betrieb.
Die betriebliche Krankenversicherung wird oft als „nettes Benefit" eingeordnet. Das unterschätzt sie erheblich. Eine bKV ist ein unternehmerisches Instrument – mit messbarer Wirkung auf Fehlzeiten, Produktivität und Mitarbeiterbindung. Und die Rechnung geht auf, schon bei einem einzigen gesparten Fehltag pro Mitarbeiter.
Laut WIdO-Fehlzeiten-Report 2024 war ein Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 23,9 Tage im Jahr krankgeschrieben. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen.
Was kostet ein Fehltag den Arbeitgeber? Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beziffert die durchschnittlichen Kosten pro Arbeitsunfähigkeitstag auf 300 bis 400 Euro – inklusive Lohnfortzahlung, Produktionsausfall, Mehrbelastung von Kollegen und administrativem Aufwand.
Die betriebliche Krankenversicherung reduziert Fehlzeiten auf zwei Wegen:
Als bKV-Versicherte erhalten Mitarbeiter über die Allianz Gesundheitswelt Zugang zur Facharzt-Vermittlung und ärztlichen Video-Sprechstunde rund um die Uhr. Was in der GKV Wochen dauert, passiert hier in Tagen. Frühe Diagnosen führen zu früherer Behandlung – und damit zu kürzeren Ausfallzeiten.
Psychische Erkrankungen sind für 12,5 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich – und sie dauern überdurchschnittlich lange. Die Allianz bKV enthält ein psychologisches Coaching mit bis zu sechs Einzelsitzungen. Frühe Intervention verhindert, dass aus einer belastenden Phase ein Langzeitausfall wird.
Stellen wir uns ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern vor. Die bKV kostet pro Mitarbeiter 30 Euro im Monat – ein solides Einstiegspaket. Was wäre, wenn die bKV pro Mitarbeiter und Jahr nur einen einzigen Fehltag verhindert?
Das heißt: Bei einem gespartem Fehltag pro Mitarbeiter und Jahr ist die bKV nahezu kostenneutral – bei 30 Euro monatlichem Beitrag. Und das, ohne den Wert von Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität und gesteigerter Mitarbeiterzufriedenheit einzurechnen.
Der Präventionsbericht zur Betrieblichen Gesundheitsförderung zeigt: Unternehmen, die systematisch in Gesundheitsförderung investieren, reduzieren ihre Fehlzeiten um durchschnittlich 26 Prozent. Bei 23,9 Durchschnitts-Fehltagen wären das rund 6 gesparte Tage pro Mitarbeiter und Jahr.
Selbst wenn man sehr konservativ rechnet und nur 2 gesparte Tage ansetzt: Die bKV rechnet sich – und das ist nur der monetäre Teil der Rechnung.
Laut einer Studie der Allianz Private Krankenversicherung AG steigt die Mitarbeiterzufriedenheit durch eine bKV um durchschnittlich 15 Prozent. 73 Prozent der Mitarbeiter fühlen sich durch eine bKV vom Arbeitgeber wertgeschätzt. 25 Prozent würden eine bKV einer gleich hohen Gehaltserhöhung vorziehen.
Das sind Werte, die sich nicht direkt in einer Gewinn-und-Verlust-Rechnung erscheinen – aber in Fluktuationskosten, Recruiting-Aufwand und Teamstabilität sehr wohl.
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