PKV · Selbstständige 📅 Juni 2026 ⏱ 7 Min. Lesezeit

Als Selbstständiger richtig versichert: Warum die PKV mehr Kontrolle gibt

Selbstständige zahlen GKV-Beiträge allein – bis zu 1.261 €/Monat. Wie die PKV mehr Leistung, planbare Kosten und steuerliche Vorteile bietet.

Für Selbstständige ist die Frage der Krankenversicherung keine abstrakte Planungsaufgabe – sie ist ein relevanter Kostenfaktor und ein Risikothema zugleich. Wer sich nicht um eine adäquate Absicherung kümmert, zahlt entweder zu viel oder ist im Ernstfall unterversichert.

Das GKV-Problem für Selbstständige

In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Selbstständige ihren Beitrag vollständig allein. Es gibt keinen Arbeitgeberanteil. Der GKV-Beitrag richtet sich nach dem Einkommen – und bezieht alle Einkunftsarten ein: operative Gewinne, Kapitalerträge, Mieteinnahmen.

Das Ergebnis 2026: Wer als Selbstständiger gut verdient, zahlt bis zu 1.261 Euro im Monat für die GKV – über 15.000 Euro im Jahr. Für Leistungen, die in weiten Teilen unter denen eines PKV-Tarifs liegen.

GKV-Beiträge für Selbstständige 2026
Maximaler Monatsbeitrag1.261 €
Davon Jahresbeitrag15.132 €
BerechnungsgrundlageAlle Einkunftsarten
Arbeitgeberanteil0 € – trägt alles selbst

Warum die PKV für Selbstständige anders funktioniert

In der PKV richtet sich der Beitrag nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif – nicht nach dem Einkommen. Das ist für Selbstständige ein grundlegender Systemvorteil: Wer erfolgreich wirtschaftet, wird nicht dafür „bestraft".

Ein 35-jähriger Selbstständiger in gutem Gesundheitszustand zahlt in einem soliden PKV-Tarif typischerweise zwischen 400 und 600 Euro im Monat – für deutlich umfangreichere Leistungen als in der GKV. Bei höherem Einkommen ist die PKV daher meistens die günstigere und bessere Wahl.

„In der PKV zahlen Sie für Leistung – nicht für Ihren Erfolg."

Steuerlicher Vorteil: PKV-Beiträge absetzbar

PKV-Beiträge sind für Selbstständige als Sonderausgaben steuerlich absetzbar – konkret der Basisschutz-Anteil des Beitrags. Das mindert die effektiven Kosten je nach Steuersatz spürbar. In Kombination mit einem guten Tarif ergibt sich ein attraktives Gesamtbild.

Krankentagegeld: Der blinde Fleck bei Selbstständigen

Ein Thema, das in der PKV-Beratung für Selbstständige häufig übersehen wird: das Krankentagegeld. Anders als Angestellte haben Selbstständige keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Wer länger krank ist, hat sofort ein Einkommensproblem.

Gute PKV-Tarife enthalten ein abgestimmtes Krankentagegeld, das den Einkommensausfall ab einem bestimmten Tag der Arbeitsunfähigkeit absichert. Das ist für Selbstständige keine optionale Ergänzung – sondern essenziell.

Was die PKV für Selbstständige konkret bietet

Wann ist ein Wechsel möglich?

Selbstständige können grundsätzlich jederzeit in die PKV wechseln – es gibt keine Einkommensgrenze. Wer sich neu selbstständig macht, muss sich aktiv für eine Versicherung entscheiden: entweder freiwillige GKV-Mitgliedschaft oder PKV.

Wichtig: Der Wechselzeitpunkt sollte sorgfältig gewählt werden. Gesundheitliche Veränderungen können den Zugang zur PKV erschweren. Wer wechseln will, sollte das früh und in gutem Gesundheitszustand tun.

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Die richtige PKV für Selbstständige ist mehr als nur ein guter Tarif – es ist ein Gesamtkonzept aus Krankenversicherung, Krankentagegeld und steuerlicher Optimierung. Ich helfe Ihnen dabei, das passend aufzustellen.
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Marc Wachendörfer – Allianz Generalvertreter Allianz Generalvertreter, spezialisiert auf Private und Betriebliche Krankenversicherung. Beratung bundesweit per Videocall, Telefon oder vor Ort in Butzbach.
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